PV-Rückbau bis 2050 planen – die neue Premium-Version des PV Waste Data Hub ist online

Die Photovoltaik wächst – und damit auch die Aufgabe, Rückbau, Recycling und Materialströme vorausschauend zu planen. In den kommenden Jahren werden Rückbau- und Abfallmengen deutlich ansteigen. Wer früh weiß, wann und wo diese Mengen anfallen, kann Kapazitäten, Investitionen und Prozesse deutlich besser steuern.

Genau hier setzt die neue Premium-Version des PV Waste Data Hub an, die seit Januar verfügbar ist.


 

Was ist neu an „Premium“?

Mit PV Waste Data Hub Premium erweitern Sie Ihren Blick deutlich über die Basisversion hinaus:

  • Erweiterte Datenhistorie
    Längere Zeitreihen für Installationen und Rückbau – ideal, um Trends stabil zu analysieren und Modelle zu schärfen.

  • Prognosen bis 2050
    Forecasts für Installations- und Rückbauentwicklungen bis 2050 helfen, Zeitpunkte von Mengen-Peaks früh zu erkennen.

  • Mehr Detailtiefe nach Segmenten
    Unter anderem Differenzierung nach Installationsarten (z. B. privat vs. gewerblich), um unterschiedliche Dynamiken sichtbar zu machen.

  • Dashboards & Exporte
    Interaktive Visualisierungen plus Exportfunktion für interne Analysen, Reports, Business Cases oder Investment-Entscheidungen.

Preis: 299 € / Jahr (zzgl. MwSt.)


 

Für wen lohnt sich Premium besonders?

Premium richtet sich an alle, die den PV Waste Data Hub als Entscheidungsgrundlage nutzen möchten – nicht nur zum „Exploren“:

  • KMU & Technologieanbieter
    Markt- und Kapazitätsplanung, Business Cases, Priorisierung von Zielmärkten.

  • Recycler & Waste-Management
    Vorbereitung von Standortentscheidungen, Auslastung und Logistik auf Basis realistischer Mengenprognosen.

  • Finanz- & Investmentteams
    Bewertung von Risiken und Chancen entlang von PV-Zubau und Rückbau, Szenariovergleiche bis 2050.

  • Energie- & Infrastrukturakteure
    Langfristige Planung mit Blick auf Rückbau-, Repowering- und Materialstrom-Dynamiken.


 

Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist

Rückbau- und Recyclingfragen rücken schneller in den Fokus, als viele Akteure erwartet haben. Gleichzeitig steigen regulatorische Anforderungen und der Druck, Ressourcen im Sinne der Kreislaufwirtschaft effizient zu nutzen.

Mit Premium erhalten Sie ein Werkzeug, das:

  • Daten, Prognosen und Segmentdetails in einem Hub bündelt

  • Szenariobetrachtungen bis 2050 ermöglicht

  • Ihre Entscheidungen transparenter und besser begründbar macht


 

Jetzt auf Premium upgraden

Wenn Sie PV-Rückbau und Recycling nicht „im Rückspiegel“, sondern vorausblickend steuern wollen, ist Premium der nächste logische Schritt.

➡️ Premium freischalten / upgraden: über Ihren bestehenden PV Waste Data Hub Zugang (Upgrade-Link in Ihrem Account).

Silizium ist das Herz kristalliner PV-Module – und damit der Rohstoff, der im PV-Recycling über Wert, Qualität und echte Kreislauffähigkeit entscheidet. Rund 90 % aller weltweit installierten Photovoltaikmodule basieren auf kristallinem Silizium. Mit dem starken Anstieg der Rückbaumengen ab den 2030er-Jahren wird aus einem technischen Detail eine strategische Kernfrage:

Wann, wo und in welchen Mengen fallen Siliziumströme aus PV-Altmodulen an?

Obwohl Silizium im Modul nur etwa 3–5 % des Gesamtgewichts ausmacht, ist seine Bedeutung enorm. Die Herstellung ist energieintensiv, die geforderten Reinheiten hoch und die globalen Lieferketten volatil. Hochwertige Rückgewinnung kann hier einen entscheidenden Beitrag leisten – ökologisch wie wirtschaftlich.

Technisch ist dies möglich: Moderne Recyclingprozesse kombinieren mechanische Vorbehandlung, thermische Trennung des Verbunds und chemische Reinigung, um Reinheiten von bis zu 99,999 % (5N) zu erreichen. Ob und wann sich diese Prozesse wirtschaftlich skalieren lassen, hängt jedoch nicht nur von der Technologie ab – sondern vor allem von belastbaren Daten zu künftigen Rückbaumengen.

PV Waste Data Hub: Planung auf Basis realer Daten

Der PV Waste Data Hub liefert genau diese Grundlage. Die Plattform stellt zitierfähige Daten zu Materialzusammensetzungen, Rückbauprognosen, Lebensdauermodellen und Szenarien bis 2050 bereit – länder- und technologiespezifisch. Damit lassen sich Forschungsarbeiten fundierter aufsetzen, Modelle präziser kalibrieren und Ergebnisse klar belegen.

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